Margot Käßmann – Hans-Jürgen Hufeisen: Weihnachtsmeditation

Ich habe für diese Veranstaltung eine Karte bekommen. Mich hat insbesondere interessiert, Frau Professor Käßmann einmal live zu sehen.
Frau Käßmann hat ja in den letzten Jahren für einige Schlagzeiten gesorgt. Ihr ist aber in der Öffentlichkeit, nach Ihrem Schuldeingeständnis und bedauern, verziehen worden.

Die Aschaffenburger Stadthalle war zu etwas 1/3 gefüllt.

Sie sind zu Dritt bei der Veranstaltung aufgetretten. Frau Prof Käßmann, der Flötist Hans-Jürgen Hufeisen (er hat auch schon mit  Anselm Grün zusammengearbeitet) und ein Pianist

Die Aufführung fand ich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Es wurde gleich mit Flötentönen angefangen. Nach der Eingewöhnungs-Phase war es aber in Ordnung. Es wurden meistens abwechselnd Gedanken von Frau Käßmann vorgetragen und dann von den beiden Musikern etwas Musik eingespielt. In einigen Fällen wurde Frau Käßmann auch von leisen Klavier- oder Flötentönen unterstützt.

Es war eine sehr spezielle Mischung und aufgrund der vorgetragenen Texte von Frau Prof. Käßmann ist auch ein  nachdenkliche Stimmung aufgekommen. Das ist ja auch der Sinn einer solchen Veranstaltung. Es gab aber durchaus einige Luste Elemente in den Aussagen von Frau Käßmann:

  • „Auch die Evangelen können sich Maria annähern.“
  • zu Engeln:  „Lieber möchte ich einen Frau unter 30 mit Flügeln sehen als einen 50-jahrigen Bäcker mit Flügeln“

Auch durch Einlagen des Spontanchors, das gesamte Publikum in der Stadthalle musste aufstehen und „Macht Hoch die Tür“ singen, kam eine gute Stimmung auf.

Es kamen auch Verweise auf aktuelle Themen. Zum Beispiel, das wie beim Jesuskind auch auf den Philippinen nach dem Taifun Haiyan eine Mutter ihr Kind in Armut geboren hat. Trotzdem ist in jeder Kultur die Geburt eines neuen Menschenkindes ein Grund zur Freude und ein Grund für ein Fest.

Sie hat Toleranz und Menschlichkeit angesprochen. Sie spricht davon, das auch heute noch die Armen häufiger dazu bereit sind, die wenigen Sachen die sie haben zu teilen, als die besser gestellte Gesellschaft.

Der Spantanchor ist auch noch öfters eingesetzt worden, zum Beispiel für das Lied „Es ist ein Ros‘ entsprungen“.  

Sie verweist auch darauf das im damaligen Umfeld der Geburt nicht nur Hirten waren, sondern auch Hirtinnen und Kinder. 

Ein weiterer angeschnittener Gedanke ist die aktuelle Haltung von Tieren. Zum Beispiel sehen die meisten Schweine während ihres gesamten Leben kein Tageslicht. Sie werden nicht als Geschöpf Gottes angesehen, sondern nur noch als Produkt.

Beeindruckend war auch die Vielfältigkeit der Flöten. Ich denke das Herr Hufeisen mindestens 6 verschieden große Flöten eingesetzt hat.

Der Vortrag war aufgeteilt in 2 Teile, von je circa 40 Minuten. Die Pause war circa 15 Minuten lang.

Die eingesprochenen Gedanken haben einen angeregt, über viele Themen der Weihnachtszeit nachzudenken. Deshalb hat die Veranstaltung auf jeden Fall einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen.

Hier habe ich auch noch andere Information zu dem Thema.

Margot Käßmann – Hans-Jürgen Hufeisen: Weihnachtsmeditation

Nick Horn ist für den Blog Nicks-Lifestyle.de verantwortlich und interessiert sich für die Themen Lifestyle, Technik, Sport und Reisen. Motto: Der Weg ist das Ziel.

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