Colos-Saal: Rodgau Monotones

Heute Abend hatte ich Glück. Ich durfte endlich einmal die Rodgau Monotones Live erleben.

Das Konzert war im Colos-Saal in Aschaffenburg. Das Colos-Saal Team stellt jedes Jahr wieder ein tolles Live-Programm auf, deshalb haben sie 2013 auch den Live Entertainment Award gewonnen. Die Rodgau Monotones spielen jetzt schon seit ein paar Jahren um die Weihnachtszeit immer wieder im Colos-Saal. Bis jetzt konnte ich es allerdings nicht wahrnehmen. Leider komme ich durch meine vielen Reisen viel zu wenig dazu, solche Events besuchen zu können.

Auf dem Weg durch die Stadt zum Colos-Saal hatte ich schon eingefleischte Fans mit Rodgau Monotones T-Shirts gesehen (es ist Winter). Die Band hat also noch ihre Fans. Die Band macht im Moment ihre Bergfest-Tour. Es gibt sie seit über 35 Jahren. Wie viele Ehen halten so lange?
Der Saal war komplett gefüllt. Das kunterbunt gemischte Publikum ging von Teenager bis zu den über 60 jährigen. Darauf kommen wir später noch einmal zurück 😎

Die Band kam ein paar Minuten verspätet auf die Bühne, als 6 Bengel und 1 Engelchen. Sie hatten weiße Maler-Schutzanzüge an. Auf Ihrem Rücken hatten Sie Flügel geschnallt. Und auf dem Kopf den Heiligenschein.

Am Anfang des Programms hatten Sie einige weihnachtlich angehauchte Lieder im Repertoire. Diese wurden unter dem Motto Weihnachten mit Rammstein und Heino gesungen. Das Publikum wurde immer wieder mit Gesangsübungen und körperlicher Ertüchtigung (Kniebeugen und Schunkeln) eingebunden.

Der typische Rodgau Monotones Sound blitzte immer wieder auf. In der ersten Hälfte wurden nur wenige eigene Stücke gesungen. Es wurden hauptsächlich Lieder gecovert. Aber auch die, für die hessische Band obligatorischen, Hessenfähnchen wurden verteilt.
Beim Ausgeben der Fahnen wurde vom Publikum zuerst einmal „zieht den Bayern die Lederhose aus“ gesungen.
Danach war beim nächsten Song ein Meer von Hessenfahnen. Und das in Bayern  👿

Nach der Pause gab die Band noch einmal richtig Gas. Sie spielten vor allem ihre eigenen Hits. Ich habe die Lieder wahrscheinlich die letzten 15 Jahre nicht gehört. Ich konnte aber die ganzen Liedertexte, doch recht Textsicher und mit voller Inbrunst, mitsingen. Hier fiel dann auf, das ich doch schon ein ganz schön altes Eisen bin, den die jüngeren Gäste kannten die Texte nicht.
Der Sänger Peter „Osti“ Osterwold hat immer noch den typischen und einzigartigen Rodgau Monotones Schmelz in der Stimme. Aber auch Kerstin Pfau hat eine tolle, die sie gekonnt in Szene setzt.

Sie haben alle ihre bekannten Lieder gespielt:

  • Ei Gude Wie
  • St. Tropez am Baggersee
  • Die Hesse Komme!
  • Volle Lotte
  • Mein Freund Harvey

Dabei ist mir aufgefallen, das die Band schon sehr früh mit dem Rappen angefangen hat. Im halboffiziellen Hessenlied „Die Hesse Komme“ ist ja die Stelle mit dem Rap:

Was hat’n da de Pappa da? Der hat e Flasch Grappa da de Pappa.
Wo hat dann der Pappa die Flasch?
De Pappa hat de Grappa in die Tasch.
Was hat’n da de Pappa da? Der hat e Flasch Grappa da de Pappa
Wo hat dann der Pappa die Flasch?
De Pappa hat de Grappa in die Tasch.
Un de eins und de zwei un de Äppelwoibrei
Un de drei un de vier
Der schmeckt besser wie Bier.
Un de Hipp un de Hopp un de Schoppe in de Kopp
Un de fünf un de Sechs
Da lacht die Gummihex.  

Und das schlimme ist, ich kann den Text nach 20 Jahren immer noch.

Die Band spielt leider nicht mehr so häufig vor Publikum. Sie haben ihr können aber über die Jahre nicht verloren und sehr viel Erfahrung als Live-Band. Sie haben das Publikum toll mitgenommen und richtig Party veranstaltet. Das Colos-Saal Publikum wurde toll abgeholt, die Band hatte aber auch Ihren Spaß dabei, das merkt man der Truppe an.

Nächstes Jahr, wenn ich da bin, wird der Termin, Rodgau Monotones im Colos-Saal, auf jeden Fall wieder geblockt.





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Colos-Saal: Rodgau Monotones

Nick Horn ist für den Blog Nicks-Lifestyle.de verantwortlich und interessiert sich für die Themen Lifestyle, Technik, Sport und Reisen.
Motto: Der Weg ist das Ziel.

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