30.08.2011 – Santiago de Compostela – Fisterra

Am nächsten Morgen bin ich um 06:50 raus aus dem Zimmer. Habe mich dann noch fertig gemacht und bin zum Busbahnhof losgetigert. Ich habe dort gleich noch eine Ältere Schweizerin kennengelernt. Sie ging den Weg alleine in Abschnitten und ist froh, es geschafft zu haben. Wir haben dann noch zusammen gefrühstückt. Unten an der Haltestelle habe ich wieder Theresa getroffen. Die Spanierin vom letzten Sonntag. Ihr hat der Camino Portuges sehr gut gefallen. Im Bus habe ich neben einem Italiener gesessen. Er ist Forscher für Medikamente gegen Malaria und Krebs. Aber Dengue Fieber kannte er nicht ?!?! Er hat sich gerade eine Wohnung in einem neuen Mehrfamilienhaus auf Sizilien gekauft.

Die Küste auf dem Weg nach Fisterra hat sehr schön ausgesehen, leider hat es bei der Ankunft dort kein schönes Wetter gehabt (leichter Nieselregen und ein sehr kalter Wind).

Wir haben uns erkundigt, wie wir zum Leuchtturm ans Ende der Welt kommen. Leider gibt es keinen Bus nur ein Taxi. Also bin ich mit dem Italiener mit dem Taxi nach oben gefahren. Oben war es noch stürmischer und außerdem richtig kalt. Wir haben ein paar Fotos gemacht und haben uns alles angesehen. Es war irgendwie ein komisches Gefühl „Am Ende der Welt zu stehen“ und das Wetter hat auch irgendwie dazu gepasst.

Der Weg in den Ort war dann eine Herausforderung. Kein Taxi oder Bus, also haben wir gewartet. Nach einer halben Stunde im Kalten habe ich Lorenzo losgeschickt mit seinen spanisch-Kenntnissen mal nachzufragen, ob uns irgendwelche Touris mit nach unten in den Ort nehmen. Gleich beim ersten Versuch hat es geklappt. Im Auto konnte ich mich gleich mitunterhalten. Es war ein älteres deutsches Ehepaar welches hier die Verwandschaft besucht.

Mein Fuß hat in der Zwischenzeit vom Laufen und sitzen im Bus so weh getan, das ich mir hier jetzt doch für die nach ein Zimmer nehmen wollte. Also ab in die Albergue. Leider bin ich in der Öffentlichen Municipal nicht untergekommen, weil ich kein Pilger mehr bin. Sie haben mir aber eine LIste mit Alberguen gegeben. Wegen meines schmerzenden Beins bin ich in die nächste Albergue gegangen. Das war aber nur ein Trick. Von dort, auf der Karte, wurde ich abgeholt und auf einen anderen Platz hinter dem Hafen gefahren.

Wenn ich jetzt wegen meines Fußes nicht hätte weiter probieren möchte wäre ich hier wieder weg.

So bin ich aber in dem Einzelzimmer für 15€ geblieben.

Abends habe ich hier noch interessante Leute kennengelernt. Hanna, Uta und Peter. Peter lebt seinen Traum und einen interessanten Life Style. Er kennt die 4-Stunden-Arbeitswoche sehr gut. Ist hauptsächlich Lehrer Er hat die Spanische und die US Nationalität und lebt wo er möchte. Er ist jetzt seit August, nach seinem Camino hier.

Arbeitet übers Internet von seinem Homeoffice aus Clearwater, Fl 🙂

Er arbeitet mit Bob Ullman (Internet Marketer) zusammen.

Wir haben uns noch bis 1:30 Nachts angeregt unterhalten. Ich habe mit Peter vereinbart, das er noch bleibt und ich dann auch noch etwas bleibe.

30.08.2011 – Santiago de Compostela – Fisterra

Nick Horn ist für den Blog Nicks-Lifestyle.de verantwortlich und interessiert sich für die Themen Lifestyle, Technik, Sport und Reisen. Motto: Der Weg ist das Ziel.

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